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Städtisches Marie-Therese-Gymnasium Erlangen
Menschlich Modern - Traditionell - Global

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 Liebe Besucher,

es freut uns, dass Sie durch Ihren Besuch auf unserer Homepage Kontakt mit dem MTG aufnehmen!
Stöbern Sie auf unseren Seiten und entdecken Sie die vielen Facetten unserer Bemühungen um eine gute Schule für unsere Schülerinnen und Schüler. Deren Wohl ist uns ein Herzensanliegen.

Reane Strübing, OStDin


Informationsveranstaltung des Städtischen Marie-Therese-Gymnasiums Erlangen

Am Dienstag, den 20. Februar 2018, laden wir zu einem Informationsabend zu Fragen des Übertritts an das Gymnasium ein. (Zeit: 18:30 Uhr, Ort: Sporthalle MTG; das Parken ist auf dem Schulhof leider nicht möglich).

Der Anmeldetag für die neuen 5. Klassen findet am Dienstag, den 08. Mai 2018 von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.

Knapp 350km und 6500 Höhenmeter in fünf Etappen von Deutschland über Österreich nach Italien mit dem Mountainbike.

Hinter den acht Schülerinnen und sieben Schülern des Projektseminars „Transalp“  liegen fünf Tage voller Anstrengung, Teamgeist und einzigartigen Landschaftsbildern. Am 16.7. ging es nach einer neunmonatiger Vorbereitung endlich los.

Mit dem Zug fuhren wir am Vormittag bis Garmisch-Partenkirchen und von dort auf den Mountainbikes über den Eibsee zur Hochtörlhütte. Leider mussten wir dort auf die geplante ausgiebige Pause verzichten, hatten uns doch die verzögerte Abfahrt in Garmisch und erste Pannen bereits viel Zeit gekostet. Nach einer traumhaften Abfahrt und der Durchquerung des Erwalder Moos erklommen wir auf tollen Trails die Fernpasshöhe. Von dort konnten wir

die einzigartige Abfahrt nach Nassereith und die Strecke nach Imst im wunderschönen Abendlicht genießen. Die ersten 60 Kilometer und 1400 Höhenmeter hatten wir an einem Nachmittag bewältigt, wodurch unsere Zuversicht, das gemeinsame Ziel zu schaffen deutlich zunahm Im Romedihof feierten wir dann den 18. Geburtstag einer Mitschülerin ausgiebig mit isotonischen Getränken.

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Der Start am nächsten Tag verzögerte sich, weil die Gruppe vor uns alle Brötchen aufgegessen hatte und wir Nachschub ordern mussten. Gegen 9 Uhr starteten wir dann bei schönstem Wetter zuerst hoch über dem Inn Richtung Roppen. Danach rollten wir zum Eingang des Ötztals, von wo wir stetig bergauf über Umhausen nach Sölden und schließlich auf abenteuerlichem Trail durch die Kühtrainschlucht bis nach Zwieselstein radelten. Wieder hatten wir 1400 Höhenmeter und 70 km in den Beinen bis wir endlich nach fast 9 Stunden auf der Terrasse des einmaligen Bauernhaus die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen und unsere müden Knochen pflegen konnten. Während die ersten schon für Salat, Nudeln und Tomatensoße sorgten, rangelten sich die anderen darum, wer vor wem in eine der beiden Duschen durfte.

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Das Frühstück am nächsten Morgen gab es bereits um 6 Uhr, da der Wetterbericht Regen angekündigt hatte und wir vor diesem „flüchten“ wollten. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn ein Großteil der 16 Kilometer zum Timmelsjoch sind auf der Straße zu absolvieren und so früh am Morgen blieben wir von Autos und Motorrädern weitgehend verschont. Die ersten Kilometer dieser Auffahrt waren von allen leicht zu bewältigen, wir waren ja schließlich gut trainiert und psychisch darauf vorbereitet, im zweiten Teil machte uns allerdings ein noch nie erlebter Gegenwind sehr zu schaffen. Sogar auf der Bergabpassage zwischen Hochgurgel und dem Joch mussten wir kräftig treten, um gegen den Wind anzukommen. Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung, bei der man sich gegenseitig Windschatten gab und auch anderweitig kräftig unterstützte standen wir schließlich nach knapp drei Stunden ganz oben am Timmelsjoch (2510 Meter), dem höchsten Punkt unserer Tour.

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Jedem war die Freude anzumerken, es gemeinsam bis hierher geschafft zu haben. Nach ausgiebiger Pause einem guten Essen und vielen Schnappschüssen vom einmaligen Panorama ging es – nun warm eingepackt – das Timmelsjoch auf der anderen Seite über 2350 Höhenmeter hinunter. Zuerst auf der Teerstraße in serpentinenreicher Abfahrt, dann auf Schotterpisten in Begleitung von Kühen und schließlich auf Singletrails genossen wir die Abfahrt nach Moos im Passeiertal.. Damit unsere Bremsbeläge nicht verglasten, mussten wir allerdings alle 300 Höhenmeter eine kurze Pause machen. Wunderschöne Wege führten uns schließlich nach St. Leonhard und von dort rollten wir entlang des Passeirer Baches auf perfekten Radwegen Richtung Meran. Weil wir so früh gestartet waren, hatten wir den ganzen Nachmittag Zeit Meran zu besichtigen und dort im Fluss zu baden.

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Auf der nächsten Etappe von Meran nach Mezzocorona waren nur 300 Höhenmeter zu bewältigen. Und dieser kleine Anstieg war auch nur der Tatsache geschuldet, damit wir am Kalterer See die Etappe zu einer wirklichen Erholung nutzen konnten. Wir nahmen uns Zeit für intensive Gespräche, zum Baden und Essen. Einige hatten nach 3 Tagen Mountainbiken sogar noch genug Kraft um Tretboot zu fahren. Für eine größere Reparatur konnten wir uns in einem Radgeschäft helfen lassen, nicht auszudenken, wenn die Kurbel mitten in den Bergen abgegangen wäre.

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In Mezzocorona hieß es dann die Räder für die letzte Etappe zu präparieren, es waren bei einigen die Bremsbeläge zu erneuern. Beim Essen stellte sich heraus, dass am Mädchentisch ohne Zweifel die bessere Stimmung vorherrschte.

Der nächste Tag begann wieder sehr früh, da nun die letzte Etappe anstand und wir alle nur noch das Ziel, den Gardasee, vor Augen hatten. Davor warteten aber wieder 1400 Höhenmeter bergauf, da wir über den Molvenosee fahren wollten.

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Nach zweieinhalb Stunden standen wir wieder da, wo wir angefangen hatten, denn wir hatten uns beim Versuch die extrem befahrene Straße zu umgehen, fürchterlich verfranst. Fast 200 Höhenmeter hatten wir unsere Räder auf einem Seitenweg den Hang hochgeschoben und später durch wegloses Gelände getragen, bevor wir merkten, dass der auf der Karte eingezeichnete Pfad mit dem Fahrrad einfach nicht zu machen war.

Ähnlich wie zum Timmelsjoch, nur bei viel höheren Temperaturen schwitzten und kämpften wir uns nun alle die Serpentinenstraße hoch, um unsere Speicher in Andalo dann mit den diversen Köstlichkeiten aus dem Supermarkt wieder aufzufüllen. Die Unersättlichen wagten sich von hier aus an eine kleine Zusatzaufgabe und erklommen einen Vorberg der Brentagruppe bevor sie steil hinunter zum Molvenosee abfuhren, wo sie wieder auf den Rest der Gruppe stießen.

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Das Gefühl, das jeder von uns empfand, als wir nach 350km und fünf Tagen Fahrt endlich am Gardasee angekommen waren, kann man nicht beschreiben. Jeder Einzelne war auf der einen Seite erschöpft mit schmerzenden Beinen und Hintern und auf der anderen erleichtert, überglücklich und total stolz auf sich und das ganze Transalp-Team. Obwohl wir die Tour vorab gemeinsam geplant hatten und immer mal wieder zusammen trainierten, konnte man uns vor der Fahrt noch nicht wirklich ein „Team“ nennen.

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Wir waren vielmehr 15 Personen, die irgendwie miteinander klar kommen mussten, weil wir das gleiche Ziel vor Augen hatten. Erst während der Alpenüberquerung wuchsen wir richtig zusammen. Wir teilten unsere Energieriegel, Koffeinbrausetabletten, Sonnencremes und schmerzlindernde Mittel und halfen uns gegenseitig bei Problemen mit dem Bike. Wenn jemand verletzt war oder gerade nicht konnte, schoben die, die noch genug Kraft hatten, ein bisschen, bis sich der Kampfgeist wieder einstellte. Dieser Teamgeist machte vermutlich auch den „Magic Moment“ am Gardasee aus als wir direkt nach der Ankunft Händchen haltend in Fahrradkleidung in den Gardasee rannten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Erlanger Sponsoren bedanken, den Malerbetrieb „Scholten“, die „Sparkasse Erlangen“, das Restaurant „Kaiser Wilhelm“ und das das Autohaus „Konrad“, ohne die wir auf einiges hätten verzichten müssen.

Lena Blanusa

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