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In einer sich verändernden Welt verlieren viele Kinder Erlebnis- und Handlungsräume, in denen sie aktiv werden können, umdiejenigen Erfahrungen zu sammeln, die sie brauchen, um zu reifen, zu wachsen und Haltungen zu entwickeln mit denen sie den Herausforderungen des Erwachenenlebens entgegengehen zu können. Im geschützen Rahmen der Schule kann ein Schulzirkusprojekt einen wichtigen Beitrag leisten, Kinder mit all ihren Träumen, Sehnsüchten, Phantasien und Wünschen als Kinder aufwachsen zu lassen.

WU Zirk2Eine Pyramide oder eine akrobatische Figur funktioniert nur dann, wenn jeder am richtigen Platz eingesetzt wird, dies schärft das Bewusstsein, dass jeder „Körper“, ob klein ob groß, ob schwer oder leicht, wichtig für das Ganze ist.

Das eigene „Gleichgewicht“ zu finden oder rechtzeitig „Nachgeben“ zu lernen, d.h. geduldig mit sich und anderen zu sein, steht im Mittelpunkt des Lernprozesses bei der Partnerakrobatik. Der Sinn für die Bedeutung des Kleinen, Unscheinbaren wird geschärft, das „In-Sich-Hineinhorchen“ geschult. Das „Spüren des Anderen“ oder das „Erspüren des gemeinsamen Rhythmus“ werden als Voraussetzung für das Gelingen vieler Kunststücke erkannt. Beim gegenseitigen Schminken oder Zöpfe flechten werden Berührungen selbstverständlich. Das eigene Erscheinungsbild wird durch andere aufgewertet und damit das Selbstbewusstsein besonders intensiv gefördert.

WU Zirk0Das Erlernen des Jonglierens leistet einen wichtigen Beitrag, um Lernvorgänge an sich zu durchschauen! Der Fehler wird als Ausgangspunkt für Verbesserungen schätzen gelernt. Was mache ich ? Wie mache ich es Welche Fehler mache ich ? Was kann ich anders machen, um den Fehler abzustellen? Wer Geduld mit sich aufbringt wird das Gelingen als Überraschung erfahren.

Der Schritt zurück, die Arbeit am Detail. Mit diesen Elementen wird ein entscheidender Beitrag zum selbstständigen Lernen gelegt. Die Wirkung weist weit über die Zirkuskünste hinaus, weil damit die Basis für erfolgreiches lebenslanges Lernen gelegt wird.

Beim gemeinsamen Vorbereiten einer Nummer oder einer Aufführung müssen Ziele miteinander festgelegt und angestrebt werden. Auf dem Weg sind Problemlösungen statt Schuldzuweisungen gefragt. Man muss sich entscheiden und dafür gerade stehen, man darf Verantwortung für das Ganze übernehmen, erkennt Probleme und Konflikte als Chance …

Jeder Beteiligte an unseren Projekten wird vermutlich an einem anderen Punkt für sich und den Alltag und den späteren Beruf profitiert haben. Alle sind dabei ein Stück gewachsen.

Unsere „Großen“, die die Schule längst verlassen haben, stehen als Trainer und Vorbilder zur Verfügung und geben ihr Wissen und ihre Haltungen an die nächsten Generationen weiter

WANN - WO

  • Übungstermine

     

    Mittwoch 13.30 bis 15.00 bei Herrn Lindl und Frau Scharf.

    Freitag : 15.00 bis 17.00 Akrobatik bei Frau Wölfel und Herrn Schuster

    Freitag: 15.00 bis 17.00 Jonglagegruppe mit Ralf Goldstein und Herrn Dittrich

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  • Nächster Auftritt

    Amm 3. Juli um 18 Uhr in der Turnhalle ! Eintritt frei.

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