Etwas betroffen waren wir wohl alle, als das Thema unserer Eigenproduktion, welches aus dem Kurs heraus erwachsen sollte, nach einer langen Phase des Erlernens theatraler Mittel und des Experimentierens mit verschiedenen Motiven, plötzlich etwas oder jemand im Raum stand: der Tod. Wie damit umgehen, wie sich annähern an etwas so unaussprechbar Existenzielles?

Gelandet sind wir schließlich bei der Form der Collage, die viele Blicke zulässt auf ein Thema, das per se nicht „in den Griff“ zu bekommen ist. So schräg der Begriff der „Trauer-Arbeit“ einem vorkommen mag, es treibt auch Schweiß, sich ernsthaft mit eben nicht nur Fröhlichem auseinanderzusetzen. Wir hoffen,

wir konnten einen Teil der bestehenden Tiefe ausloten in unserem Versuch, der uns zum Weinen brachte, zum Tanzen, zum Reden, zum Lachen, manchmal zum Verzweifeln. Vielleicht können wir den Zuschauer ein Stück weit mitnehmen auf unsere Theaterreise. Möge jeder seine eigenen Zeichen hinter das Wort setzen: „tot“. „tot“… „tot“?

Katharina Gänßbauer und das P-Seminar Theater

 

 

 

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