Das Marie-Therese-Gymnasium durfte den diesjährigen offiziellen Holocaust-Gedenktag der Stadt Erlangen ausrichten. Kunst, Musik und Theater setzten in einem gemeinsamen Projekt ihre Assoziationen zum Thema "Wenn ich Auschwitz höre, denke ich an..." um. Tags darauf errreichte die Schule folgende Mail, die wir hier anonymisiert wiedergeben möchten:

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler, was ich gestern erleben durfte, war ergreifendes Theater mit enormer Dichte; war im Orchester eine Tonsetzung, die Töne zu Bildern werden ließen. Mit beiden Mitteln kamen die Gedanken ins Schweben, es war Trance:Wir sahen sah es, wir hörten es (wir mussten es GsD nicht riechen): wir waren in Auschwitz!" Näher kann diese Form des Trauerspielens dem Gewesenen nicht kommen. Wir sahen einen Opfergang von jungen liebenswerten Menschen, in einer geradezu perfekten Harmonie. Sie verhehlten nicht ihre Trauer, und sie ließen fühlen, wie sehr sie mit jeder Faser ihr Tun repräsentierten. Die Standbilder prägen sich tief ins Gedächtnis ein. Ich danke allen Beteiligten für das tief beeindruckende Ereignis. Ich würde mich wirklich freuen, wenn Sie in Ihrer Internetseite Bilder des Abends zeigten, und z.B. das unendlich traurige "Mama" den musikalischen Hintergrund dazu bildete."

Lieber ungenannter Feedback-Geber, sehr gerne entsprechen wir Ihrem Wunsch und bedanken uns auf diesem Weg für Ihre Rückmeldung. Ihre Zeilen haben uns allen sehr gut getan, denn allem voran wollten wir den Opfern durch Authentizität gerecht werden!

R. Strübing

 

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