6. Jahrgangsstufe (Natur-und-Technik): Zu Beginn des Schuljahres führen wir unsere Klassen in unser Dateisystem (Schulnetz) ein und zeigen, wie Daten sinnvoll sortiert und abgelegt werden sollten. Im weiteren Verlauf legen wir – entsprechend dem Lehrplan – die Grundlagen für die Verwendung von Grafikprogrammen und vor allem für das Arbeiten mit Text- und Multimediadokumenten. Hierzu verwenden wir im Unterricht „MS Word“ und „PowerPoint“. Gegen Ende des Schuljahres wird jedes Kind ein Referat zu einem Thema aus der Musik, Biologie oder Geschichte mit einer ordentlichen Präsentation gehalten haben.

7. Jahrgangsstufe (Natur- und Technik): Im Lehrplan ist Informatik – genau wie Physik - als einstündiges Fach angelegt. Bei uns am MTG haben die Fachschaften Physik und Informatik beschlossen, beide Fächer jeweils ein halbes Jahr lang zweistündig zu unterrichten. Dies hat den großen Vorteil, dass angefangene Arbeiten besser zu einem Ende gebracht werden können, wenn pro Woche mehr Zeit zur Verfügung steht.

Zu Beginn des Halbjahres stehen die „Vernetzten Informationsstrukturen“ im Lehrplan – d.h. die Kinder lernen, wie das WWW aufgebaut ist, die Grundlagen guter Recherche im Internet und wie man Webseiten anlegt. An dieser Stelle führen wir gerne das „Projekt Website“ durch, bei dem eine Klasse gemeinsam eine Seite zum Thema „Optik“ erstellt. Dazu nutzen wir im Unterricht den WYSIWYG-Editor „KompoZer“.

Im zweiten Teil des Halbjahres lernen die Kinder die ersten Grundlagen der Programmierung kennen. Mit dem einfach zu bedienenden Programm „Scratch“ sind sehr bald die ersten kleinen Programme geschrieben und die jungen Programmiererinnen und Programmierer freuen sich über schnell sichtbare Erfolge.

9. Jahrgangsstufe: Das Schuljahr ist in drei kleinere und einen größeren Lernbereich aufgegliedert. Im ersten Bereich lernen die Schüler*innen alle wichtigen Grundlagen bei der Verwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen kennen. Neben der sinnvollen Formatierung der Zellen sind Zellbezüge, Formeln, Datenflüsse und Funktionen wichtige Punkte. Im Unterricht verwenden wir „MS Excel“ und zur Darstellung von Datenflussdiagrammen „Orinoco“ .

Um die Grundlagen der Datenmodellierung auch praktisch zu üben, können wir für SQL-Abfragen auf sehr gute Seiten unseres Cornelsen-Schulbuchs (https://informatikschulbuch.de/) zurückgreifen, erstellen aber auch eigene kleine Access-Datenbanken.

Nach einem Einschub zum Thema Datenschutz widmen wir uns fast das ganze 2. Halbjahr dem Thema „Grundlagen der objektorientierten Modellierung und Programmierung“. Zum praktischen Programmieren verwenden wir hier zunächst das Programm „Greenfoot“. Bei diesem Programm gibt es – wie bei Scratch – den großen Vorteil, dass auf vorhandenen Klassen aufgebaut werden kann und die Schüler*innen recht bald Erfolge bei ihren Programmierarbeiten sehen können. Zudem werden hier bereits erste Java-Grundlagen kennengelernt, die für die nächsten Jahren essenziell sind.

10. Jahrgangsstufe: Zu Beginn des Jahres werden die im Vorjahr gelegten Grundlagen der Datenbanksysteme erweitert: erste eigene Datenmodelle werden in Datenbanken umgesetzt und diese auf Redundanzen und Anomalien hin untersucht. Jede/r Schüler*in sollte danach in der Lage sein, Datenstrukturen sinnvoll in ein Datenbankschema einzugliedern.

Der größte Teil des Schuljahres ist jedoch der Objektorientierten Programmierung gewidmet. Ab diesem Zeitpunkt arbeiten wir mit dem Programm „BlueJ“ um auch komplexere Strukturen wie Arrays und Felder anzulegen und Objekte durch Methodenaufrufe u.a. miteinander kommunizieren zu lassen. Den Abschluss des Jahres bildet ein größeres Projekt, in dem entweder eine größere Datenbank angelegt oder ein eigenes Programm im Team erstellt werden soll.

11. Jahrgangsstufe (G9):

Bisher sind – laut Lehrplan folgende Lernbereiche geplant:

  • Graphen (ca. 10 Std.)
  • Codierung und Verschlüsselung (ca. 11 Std.)
  • Kommunikation in Netzwerken, Internet (ca. 10 Std.)
  • Künstliche Intelligenz (ca. 16 Std.)
  • Vertiefung (ca. 7 Std.)

Zur Programmierung werden wir hier ebenfalls „BlueJ“ verwenden. Um Datamining und KI zu untersuchen, das Programm „Orange“ (https://orangedatamining.com/home/visual-_programming)

 

In der 11. Jgst. (G8) steht im Rahmen des Wahlpflichtfaches Informatik die Erweiterung der Programmiererfahrung auf dem Lehrplan. Es werden komplexe Datenstrukturen (Listen - Bäume - Graphen) modelliert und in Java implementiert. Zum Abschluss ist ein selbst durchgeführtes Softwareprojekt vorgesehen, dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig planen und durchführen sollen.

In der 12. Jgst. (G8) werden studienvorbereitend Inhalte der Theoretischen Informatik in den Unterricht eingeführt. Formale Sprachen und Fragen der Berechenbarkeit gehören dazu. Im weiteren Verlauf wird in die Rechnerarchitektur eingeführt und prozessornah mit Maschinensprachbefehlen (Assembler) gearbeitet.

Optional ist die Vorbereitung auf das schriftliche Abitur Informatik möglich.

Bild von Pexels auf Pixabay

Lehrkräfte Informatik am MTG

Altmann, Christine
Altmann, Christine
Mathematik / Physik
Kürzel:Atm
Stundenplan, Vertretungsplan, Systembetreuerin
Jarosch, Jeremias
Jarosch, Jeremias
Mathematik / Informatik
Kürzel:Jar
Knoll, Sascha
Knoll, Sascha
Englisch / Geographie / Informatik
Kürzel:Knl
Oberstufenbetreuung, Mitarbeiter Schulleitung
Luft, Harald
Luft, Harald
Musik / Informatik
Kürzel:Lu
Fachbetreuung Musik