Anmeldung

Termin: Dienstag, 07. Mai 2019, von 8 – 18 Uhr im 1. OG des Schulgebäudes. Bitte beachten Sie, dass das Parken auf dem Schulhof leider nicht gestattet ist.

Bitte bringen Sie mit:

  • ­ das Übertrittszeugnis im Original
  • ­ bei Übertritt von einer Mittelschule bzw. Realschule das Halbjahreszeugnis
  • ­ Geburts-/Abstammungsurkunde oder Familienstammbuch im Original (nur zur Einsicht)
  • ­ bei geschiedenen Eltern den Sorgerechtsbeschluss. Sollten Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, müssen beide Elternteile auf der Anmeldung unterschreiben. Alternativ ist die Vorlage einer Einverständniserklärung des nicht anmeldenden Elternteils möglich.
  • ­ und - falls möglich - Ihr Kind :) !

Für Schülerinnen und Schüler, denen im Übertrittszeugnis die Eignung für den Besuch eines Gymnasiums nicht bestätigt wird bzw. die eine Privatschule besuchen, findet der Probeunterricht vom 14. Mai – 16. Mai 2019 am Gymnasium Fridericianum statt. Ein Merkblatt zum Probeunterricht wird bei der Anmeldung ausgeteilt.

Das Sekretariat steht für Auskünfte im Voraus unter der Tel. 09131/ 970029-0 gerne zur Verfügung.

Alle Anmeldeformulare stehen für Sie im Formular-Center zum Download bereit. Diese können ausgefüllt zur Anmeldung mitgebracht werden.

 

Systematisch und Schritt für Schritt

Baustein1:  Regelmäßige Vorträge an der Schule von hochkarätigen Experten

Unt Buch Bauer

Prof. Dr. Bauer war einer der ersten, der am MTG das gesamte Lehrerkollegium, Eltern, Teile der Schülerschaft und Gäste in einem fesselnden Vortrag über seine Forschungsarbeit unterrichtete. Sein Hauptthema war die Darstellung der Belastungen im Lehrerberuf. Unter immer schwieriger werdenden Bedingungen scheinen unsere Schulen in eine Sackgasse geraten zu sein. Nur mit gemeinsamer Anstrengung der Gesellschaft sei es möglich Schulen und Unterricht in die richtige Richtung zu entwickeln, um den lernpsychologischen Erkenntnissen der Gehirnforschung Rechnung zu tragen.  

 

Unt Buch Bueb

Am 21.10. 2008 war  Bernhard Bueb,  der ehemalige Schulleiter des Internats Schloss Salem zu Gast am MTG. Sein Buch mit dem Titel "Lob der Disziplin" wurde zu dieser Zeit in den Medien und auch in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. An unserem pädagogischen Tag stand allerdings nicht der Begriffsinhalt des Wortes "Disziplin" auf der Tagesordnung, sondern die Frage "Was macht eine Schule zur guten Schule". Mit den Informationen aus diesem Grundsatzreferat machten wir uns auf die Suche nach unserem Profil für die Zukunft. Kollegium, Eltern und Schülervertreter erarbeiteten noch an diesem Tag Thesen, welche Änderungen gewünscht und welche Dinge auf keinen Fall geändert werden sollten.

Diese Stoffsammlung war Grundlage für unsere gemeinsame Tagung in Kleedorf. Dort wurden im Februar 2009  in einem pädagogischen Wochenendseminar mehrere Beschlüsse in intensiver Arbeit vorbereitet und gefasst. Unter anderem wollten wir fortan die Unterrichtsentwicklung systematisch und professionell an aktuellen Forschungsergebnissen im Bereich der Lernpsychologie ausrichten.

 

Unt Buch Wahl

 

 

Bereits am 19.11. des gleichen Jahres konnten wir unseren Wunschreferenten zu diesem Thema am Pädagogischen Tag begrüßen. Prof. Dr. Diethelm Wahl, Lehrstuhlinhaber für Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, präsentierte seine Fortbildungsinhalte mit den von ihm vorgestellten Methoden. Damit konnte er einen großen Teil des Kollegiums und der ebenfalls anwesenden Eltern- und Schülervertreter überzeugen. Wechselseitiges Lehren und Lernen (WELL), Advance Organizer und Sandwichaufbau wurden auf diese Weise zu einem festen Bestandteil des Methodenfundus des MTG-Kollegiums.

 

 

Unt Buch klippert1 Unt Buch klippert2

 

 

Dr. Heinz Klippert, einer der angesehensten Pädagogen, wenn es um Schulentwicklung geht, referierte im November 2011 vor einer großen Zuhörerschaft aus allen Erlanger Schulen und fand mit seinem riesigen Fundus an Ideen für die Praxis des schülerzentrierten Unterrichtens großen Anklang.

Hier ein Interview aus Zeit-online

 

Unt Buch Dubs

 

 

 

 Unt Buch Liebau

Mit Prof. Dr. Rolf Dubs  hatten wir den ehemaligen Rektor der Universität St. Gallen zu Gast. Er arbeitete vor allem in den Bereichen Schulmanagement, Lehr-Lernverhalten, SchulentwicklungSchulqualität, Didaktik der Wirtschaftswissenschaften und Lehrplangestaltung. Einen Tag lang gab er sein Wissen und seine Erfahrungen an die Schulgremien weiter. Nach seinem Vortrag traf er sich mit der Schulleitung, dem Personalrat und  den Eltern- und Schülervertretern des MTG.

 

 

Prof. Dr. Eckart Liebau war unser Gast am Pädagogischen Tag 2014. Er referierte über die Bedeutung der ästhetischen Bildung in der Schule. Damit wurde ein wichtiger Orientierungspunkt für unsere Schulprofildiskussion gesetzt. Die Bedeutung der musisch-ästhetische Bildung für den Lernprozess war und ist eine Säule des MTG, deren Wirkung auf den "normalen" Unterricht nicht genug betont werden kann.

 

Baustein 2: Gezielte individuelle  Fortbildung der Lehrkräfte

Wie können wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse am MTG umsetzen? Diese Frage stellen wir uns natürlich im Schulalltag immer wieder.

Impulsgebend für diesen Prozess sind neben den erwähnten Vorträgen auch die Diskussionen mit Experten im Rahmen der Fortbildungselemente, die in Lehrerkonferenzen regelmäßig zum Einsatz kommen.

Unt Klausurtagung1Um Weichenstellungen und langfristige Zielsetzungen vorzunehmen, werden darüber hinaus in zweitägigen Klausurtagungen von unseren Funktionsträgern neue Impulse gesucht und in die Schule zurückgebracht. Dort werden nach intensiven Diskussionen im Rahmen eintägiger Fachschaftstage oder auch im Rahmen der Fachsitzungen verbindliche Beschlüsse gefasst, die das individuelle Unterrichtsgeschehen nachhaltig beeinflussen.

Über die Fachschaften soll dann die individuelle Weiterentwicklung der einzelnen Lehrerpersönlichkeiten koordiniert werden.

Beispielhaft kann dieser Prozess an folgenden Veranstaltungen nachgezeichnet werden.

2012 Tagung der Fachbetreuer auf Kloster Banz

2013 Tagung der Pädagogischen Funktionsträger in Hirschberg

2017 Tagung der Junglehrkräfte in Hirschberg

 

 

Baustein 3 : Festlegung der Kriterien guten Unterrichts

Guter Unterricht…

  • beginnt mit günstigen Rahmenbedingungen und einer vorbereiteten Lernumgebung:
    z.B.ausreichend Licht und Luft, eine Tischordnung, die schüleraktivierende Methoden zulässt ...

  • benötigt eine positive emotionale Basis  und gleichzeitig Rollenklarheit bei der Lehrkraft („3R“: Revier-Rituale-Regeln).

  • fängt mit einem ritualisierten Auftakt an und endet mit einem klaren Schlussakkord.

  • knüpft an Vorkenntnisse an und ist outputorientiert.

  • weist ein hohes Maß an echter Lernzeit auf
    z.B. durch Phasen selbstverantwortlicher Aneignung

  • ist klar strukturiert bei reduziertem Redeanteil der Lehrkraft
    z.B. Agenda und/oder WELL - Methoden

  • verweist auf Advance Organizer und enthält kooperative Lernformen
    Lerntempoduett, Multiinterview, Strukturlegetechnik etc.

  • gibt ausreichend Raum für Binnendifferenzierung und individuelle Förderung.

  • ist transparent und berechenbar
    z.B. im Hinblick auf Zeitpunkt und Erwartungshorizont von Leistungserhebungen und im Hinblick auf die Stoffverteilung

  • bedarf sorgfältiger Vor- und Nachbereitung.

 Vergl. hierzu: Gudjons 2006, Helmke 2007, Meyer 2007, Wahl 2006.

 

 

Baustein 4: Regelmäßige Evaluation des Unterrichts

  • Evaluation des Fachunterrichts durch Lehrkräfte

  • Evaluation innerhalb eines Jahrgangs

    • 5. JGSt in Englisch und Latein (Förderkonzept)
    • 10. JGSt in Deutsch (Kompetenzstunde)
    • Q11/12 in den Kernfachgruppen
  • Kollegiale Hospitation

Grundlage sind die "Evidenzbasierten Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung" (EMU) nach Prof. Helmke, Uni Koblenz-Landau.

 

 

Baustein 5: Arbeit im Team

 Teamarbeit wird als essentieller Bestandteil der Schulkultur gesehen und als solcher von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erfahren.

 

 

Baustein 6: Vergleichbarkeit der Leistungsnachweise